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Das Titelbild zeigt einen großen roten Apfel mit Biss vor einer kleinen, detaillierten Puppenküchenzeile mit Herd, Schränken, Tisch und Stühlen.

♫ Sage in a Gilded Cage ♫


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Ich betrete den Kor­ri­dor des Pup­pen­hau­ses, um zur Küche zu gelan­gen. Die Uten­si­lien dort sind lächer­lich über­pro­por­tio­niert, doch ich will nicht gänz­lich ver­ro­hen und mir mein Essen, statt es mir ein­fach ins Maul zu schau­feln, so weit es mir mög­lich ist zube­rei­ten. Wenn ich schon wie unzi­vi­li­sier­ter Wald­mensch aus­sehe, möchte ich wenigs­tens inner­lich und in mei­nen All­tags­hand­lun­gen eine gewisse Würde bewah­ren.

Denn seit mich meine Kur­ti­sane mit einem Voo­doo-Zau­ber ver­hext und auf Däum­lings­größe geschrumpft hat, bin ich auf Gedeih und Ver­derb ihrer halb­wüch­si­gen Toch­ter aus­ge­lie­fert, die mich als Spiel­zeug betrach­tet und zu ihrem Zeit­ver­treib alle mög­li­chen Kunst­stü­cke vor­füh­ren lässt. Obwohl ich das Pla­kat, das ich mit dem Wort »Hun­ger« bemalt habe, fast täg­lich aus­rolle und vom Schlaf­zim­mer über die eben­falls halb auf­ge­schnit­tene Ein­gangs­halle hin­un­ter­hän­gen lasse, denkt sie nur hin und wie­der daran, mir ein Salat­blatt oder einen Obst­schnitz ins Ves­ti­bül zu legen.

Schlim­mer als die Toch­ter aller­dings ist die Mut­ter, die mich nachts manch­mal heim­lich holt und sich mit mir ins Bett legt. Es ist, abge­se­hen von ihrer gro­tes­ken Rie­sen­haf­tig­keit, fast wie damals, nur dass sie mich jetzt zwingt, über ihren nack­ten Leib zu wan­dern und ihr alle an unge­eig­ne­ten Stel­len sprie­ßen­den Haare her­aus­zu­rei­ßen. Für mich bedeu­tet das müh­same Fuß­mär­sche und Schwerst­ar­beit – und ist umso demü­ti­gen­der, weil sie so für ihren neuen Lieb­ha­ber noch begeh­rens­wer­ter erschei­nen will, wäh­rend für mich kein Mes­ser scharf genug ist, um mich zu rasie­ren oder auch nur die inzwi­schen bis zu mei­nen Knien rei­chende ver­filzte Mähne zu kür­zen.