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The Cave of the Mori­bund

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Ich betrete den Kor­ri­dor. Die Lan­zen­spit­zen der Wachen ste­chen schmerz­haft in mei­nen Rücken. Der Zere­mo­nien­meis­ter geht vor­aus, dahin­ter das Königs­paar, und uns folgt das Volk, neu­gie­rig und rache­durs­tig: Sie haben viele Tote zu bekla­gen. Ich bin in einen Krieg zwi­schen zwei Stadt­staa­ten gera­ten und gefan­gen genom­men wor­den. Ver­mut­lich hal­ten sie mich – wegen mei­ner hel­len Haut und der blon­den Haare – für einen Zau­be­rer oder ein Halb­we­sen im Dienste der Feinde. Jeden­falls haben sie mich nicht sofort getö­tet, son­dern wol­len mir eine beson­dere Behand­lung zukom­men las­sen.

Ich habe mir den Weg gemerkt, vom Ban­kett­saal, in den man mich nur mit einem Len­den­schurz beklei­det vor das Herr­scher­paar geführt hatte, durch die laby­rin­thisch ange­leg­ten Kor­ri­dore des Lehm­pa­lasts ins Freie, durch die Stra­ßen der Stadt zu dem fel­si­gen Berg, der aus der Steppe auf­ragt – und hin­ein. Ein gewun­de­ner Höh­len­gang öff­net sich in einen von Fackeln erhell­ten Raum. Hier im Inne­ren haben sie eine gewal­tige runde Fels­platte auf­ge­bockt.

Die Pro­zes­sion stockt, Wäch­ter wer­den nach vorne geholt. Von allen Sei­ten hal­ten mich vor­ge­streckte Lan­zen in Schach. Ich ver­su­che, die Nach­wir­kun­gen mei­nes letz­ten Sprungs auf die Rück­seite der Zeit abzu­schüt­teln, und betrachte die Kon­struk­tion ein­ge­hend: Die runde behauene Stein­scheibe, etwa eine Arm­länge dick und gut sechs Schritte im Durch­mes­ser, liegt in der Mitte der Höhle waa­ge­recht auf star­ken, über­manns­ho­hen Holz­stäm­men. Sie muss ein unge­heu­res Gewicht haben.

Plötz­lich steht der alte Zere­mo­nien­meis­ter hin­ter mir und bohrt mir einen Fin­ger in den Anus. Ich zucke zusam­men, womit ich mir Schnitte in Brust und Rücken ein­handle. Der Zere­mo­nien­meis­ter zieht den Fin­ger wie­der her­aus und ruft etwas. Das Volk, das sich, von den Wachen zurück­ge­hal­ten, vor dem Zugang zum Höh­len­raum zusam­men­drängt, ant­wor­tet mit zustim­men­den Lau­ten. Was geschieht hier? Was wol­len sie mit mir machen? Die Stein­platte! Darum dreht es sich hier. Aber was hat es mit ihr auf sich?

Über der Platte erkenne ich eine selt­same Kon­struk­tion aus star­ken Tauen und Holz­stäm­men, zu der – über einen Haken in der Höh­len­wan­dung lau­fend – ein schwar­zer Strick führt, der an der Wand in Greif­höhe über dem Boden hängt.

Auf einen geknurr­ten Befehl des Zere­mo­nien­meis­ters hin sto­ßen mich die Lan­zen vor­wärts, unter die Stein­scheibe. Er hat an mei­nem Len­den­schurz eine lange Kor­del befes­tigt hat, die er in der Hand hält. Eigen­ar­tig. Was haben sie mit mir vor? Ich kann nun erken­nen, dass die mäch­tige Stein­platte in der Mitte durch­bohrt ist. Aus dem dün­nen Loch hängt eine Schnur, an der ein klei­ner Metall­ring befes­tigt ist.

Der Zere­mo­nien­meis­ter will mir ges­tisch etwas mit­tei­len, bil­det mit Zei­ge­fin­ger und Dau­men einen Ring und fasst mit der ande­ren Hand daran. Ich folge der Auf­for­de­rung, greife nach oben und halte den klei­nen Metall­ring fest. Eine der Wachen brüllt etwas, das wie ein Warn­ruf klingt. Die Köni­gin zieht an dem schwar­zen Strick. Über mir, ober­halb der Platte, knackt und pol­tert etwas. Auf einen Zuruf des Zere­mo­nien­meis­ters hin sto­ßen Wachen die Stütz­pfei­ler weg, und ich spüre am Ring jetzt einen leich­ten Zug nach oben – die Stein­scheibe hängt jetzt frei­schwe­bend in der Luft, und ich ahne bereits, dass sie nun nur noch von der dün­nen Schnur am Ring gehal­ten wird. Er ist ein wenig klei­ner als die Öff­nung im Stein: Lasse ich los, wird ein Mecha­nis­mus aus­ge­löst, der die Fels­scheibe her­un­ter­kra­chen lässt.

Plötz­lich ein Ruck: Der Zere­mo­nien­meis­ter reißt mir mit der Kor­del den Len­den­schurz vom Leib. Ich stehe nackt unter dem gewal­ti­gen Mühl­stein und halte mit aus­ge­streck­tem Arm den Ring. Das Volk lacht und ruft mir offen­bar hämi­sche Bemer­kun­gen zu.

Ich flu­che inner­lich. Ich hätte den Schurz in den Ring stop­fen kön­nen, so dass er nicht mehr durch die Öff­nung im Stein passt. Zu spät. Jetzt weiß ich auch, was der Alte in mei­nem Anus gesucht hat. Bestimmt hat­ten frü­here Delin­quen­ten, die wuss­ten, was sie erwar­tet, Hilfs­mit­tel am oder im Kör­per ver­steckt.

Es ist nicht schwer, mir aus­zu­ma­len, wel­ches Schick­sal sie mir zuge­dacht haben. Mein Arm wird müde wer­den, meine Fin­ger wer­den zu schmer­zen begin­nen. Ich werde den Arm wech­seln, doch ich kann nicht ewig durch­hal­ten und werde ich mich ent­schei­den müs­sen: Führe ich das Ende bewusst her­bei, oder warte ich, bis meine Kräfte end­gül­tig nach­las­sen?

Kann ich mich recht­zei­tig zur Seite wer­fen? Wohl kaum. Auf dem Boden unter der Platte ent­de­cke ich dunkle, unför­mige Fle­cke. Meine unglück­li­chen Vor­gän­ger sind nicht weit gekom­men. Viel­leicht kann ich den Ring aus­ein­an­der­bie­gen, so dass er nicht mehr durch die Öff­nung rut­schen kann! Ich presse Dau­men und Zei­ge­fin­ger zusam­men. Der Ring ist aus Metall – da müsste ich tat­säch­lich Zau­ber­kräfte besit­zen, um ihn ver­for­men zu kön­nen.

Ich schließe die Augen.

Als Wan­de­rer kann ich auf die Rück­seite der Zeit sprin­gen, um von dort aus zu einem Ort zu gelan­gen, an dem ich gebraucht werde. Ich will hier nicht ster­ben! Doch als ich mich tief in mei­nen Geist ver­senke und den Kris­tall­schä­del in die Hand nehme, den Kte­phaim im Mne­poketh, in mei­nem Tem­pel der flüch­ti­gen Bil­der, für mich zurück­ge­las­sen hat, wird mir klar, dass ich irgendwo hier in die­ser Welt gebraucht werde und erst wei­ter­rei­sen kann, wenn ich meine Auf­gabe erfüllt habe.

Ich öffne die Augen.

Die Köni­gin spricht leise mit dem Zere­mo­nien­meis­ter. Er ruft die Wachen zusam­men, um die Höhle zu ver­las­sen. Das Königs­paar folgt. Doch das Volk will den Ein­gang nicht frei­ge­ben. Sie mur­ren, wol­len sich an mei­nem Todes­kampf ergöt­zen. Erst als der Zere­mo­nien­meis­ter mit lau­ter Stimme eine Ankün­di­gung macht, bricht ver­hal­te­ner Jubel aus. Was immer die Bot­schaft ist: Sie wird wei­ter­ge­ge­ben, das Volk ver­lässt den Berg. Der König blickt sich noch ein­mal nach mir um. Er sagt etwas Abfäl­li­ges und feixt. Dann bin ich allein.

Zwar spüre ich schon ein Pochen in mei­nem lin­ken Unter­schen­kel, das mich daran erin­nert, dass ich damals, ehe alles begon­nen hatte, mit ein­ge­klemm­tem Bein dem Ertrin­kungs­tod aus­ge­lie­fert war. Aber ich werde ihnen nicht den Gefal­len tun, hier zu ster­ben!

Von drau­ßen dringt der Klang von Trom­meln und schril­len Pfei­fen zu mir in die Höhle. Sie fei­ern ein Fest. Gehen sie davon aus, dass ich die Nacht über durch­hal­ten werde? Dass sie sich mor­gen früh daran wei­den kön­nen, wie mich die letz­ten Kräfte ver­las­sen?

Die Zeit kriecht unmerk­lich lang­sam dahin. Einige der Fackeln sind erlo­schen. Wie lange halte ich die­sen Ring schon fest, wie lange stehe ich schon da mit schwit­zen­den Fin­gern und einem flauen Gefühl im Magen? Ein­mal wur­den meine Fin­ger gefühl­los, und ich dachte kurz, dass ich das alles nur geträumt habe. Als ich dann mit der freien Hand über mich tas­tete und die zusam­men­ge­press­ten Fin­ger der ande­ren Hand und den Ring fühlte, durch­fuhr mich ein eisi­ger Schreck.

Von dem Fest ist nichts mehr zu hören. Es muss tief in der Nacht sein. Jemand kommt mit einer Fackel zu mir in die Höhle – eine Frau. Sie trägt ein sack­ar­ti­ges Gewand und eine Maske. Die Fackel legt sie auf den Boden, wo sie fla­ckernd wei­ter­brennt. Die Frau lacht, kurz und hell, und steigt aus ihrem Umhang. Dar­un­ter ist sie nackt. Eine nackte Frau mit einer Maske, die einen Löwen oder einen Dämon mit auf­ge­ris­se­nem Maul zeigt, steht vor mir und beginnt, sich zu strei­cheln.

Ich drehe mich weg. Mit einem Laut der Ent­täu­schung nimmt die Frau die Fackel auf und geht ein paar Schritte um die Fels­scheibe herum, bis sie wie­der in mei­nem Blick­feld steht. Wie­der legt sie die Fackel ab. Sie fasst sich mit einer Hand an ihre Brust und streicht sich mit der ande­ren den Ober­schen­kel hoch zwi­schen ihre Beine, wobei sie woh­lige Kiek­ser aus­stößt. Trotz der Lebens­ge­fahr, in der ich schwebe, trotz der uner­träg­li­chen Situa­tion spüre ich, dass sich etwas in mir regt. Ich hasse die Frau dafür. Und mehr noch hasse ich mich selbst dafür.

Die Frau zeigt mir etwas. Ich erkenne einen dün­nen Stock. Er ist etwa so lang wie mein Unter­arm und weist, soweit sich das im Fackel­licht aus­ma­chen lässt, Ver­di­ckun­gen oder Dor­nen auf. Sie lacht wie­der und legt den Ste­cken quer über ihre Brust­war­zen. Dann tritt sie einen Schritt vor, gefähr­lich nah an den Rand der Platte. Ich starre den Stock an. Er würde meine Ret­tung bedeu­ten! Ich könnte ihn durch den Ring ste­cken und ihn so am Hoch­schnel­len hin­dern.

Aber ich habe den Ste­cken nicht. Die Frau benutzt ihn, um ihre Brust­war­zen zu mas­sie­ren. Sie stöhnt auf, scheint den Schmerz aller­dings gleich­zei­tig zu genie­ßen. Ich kann meine Augen nicht abwen­den, was es noch demü­ti­gen­der für mich macht.

Der Ste­cken fällt herab. Die Frau bückt sich danach und dreht sich, so dass ich sehen kann, wie sie den Stock längs zwi­schen ihre Hin­ter­ba­cken steckt und lang­sam bewegt. Sie schaut mich dabei zwi­schen ihren Bei­nen hin­durch inter­es­siert an, und ich bin mir der Tat­sa­che bewusst, dass ein bestimm­ter Kör­per­teil von mir inzwi­schen Paa­rungs­be­reit­schaft signa­li­siert. Die Frau zeigt mir, was sie von mir erwar­tet: Sie schließt ihre Rechte um einen ima­gi­nä­ren Phal­lus und bewegt sie auf und nie­der.

Ich werde von wider­sprüch­li­chen Gefüh­len über­schwemmt. Um ein Haar glei­tet mir der Ring aus den Fin­gern, und der Schreck ernüch­tert mich wie­der. Die Frau hat ver­sucht, sich den Ste­cken ein­zu­füh­ren, aber das tat wohl zu weh, denn jetzt nimmt sie die Fin­ger, wankt dabei, setzt sich neben die fla­ckernde Fackel, stöhnt vor Lust – hält dann jedoch plötz­lich inne, um mich noch ein­mal inten­siv zu betrach­ten. Dann beugt sie ihren Ober­kör­per zurück, stützt sich mit der freien Hand auf und stößt einen lan­gen, gut­tu­ra­len Schrei aus.

Es ist die Köni­gin! Plötz­lich bin ich mir sicher. Der Blick, mit dem sie mich im Ban­kett­saal gemus­tert hatte – und jetzt wei­det sie sich an mei­ner aus­sichts­lo­sen Lage. Wo ist der Stock? Ich kann ihn nir­gendwo mehr sehen. Wird sie ihn mir zuwer­fen? Oder … nur für die ver­langte Gegen­leis­tung? Doch die Erre­gung hat nach­ge­las­sen, und ich kann sie nicht wie­der wecken, obwohl ich mit mei­ner freien Hand ver­su­che, zu ret­ten, was zu ret­ten ist.

Die Frau rich­tet sich lang­sam wie­der auf. Sie lacht, als sie meine ver­zwei­fel­ten Bemü­hun­gen bemerkt. Offen­sicht­lich ist sie nun nicht mehr an mir inter­es­siert. Sie zieht sich ihren Umhang wie­der über, nimmt ihre Fackel auf und ver­lässt die Höhle.

Ich hebe die Hand, die ich zwi­schen mei­nen Bei­nen habe, um die andere über mir abzu­lö­sen. Ein Scham­haar steckt unter einem mei­ner Fin­ger­nä­gel.

Und plötz­lich weiß ich, was zu tun ist.

Ich beginne, mir Haare aus­zu­rei­ßen, reiße mir am Hin­ter­kopf jeweils ein Dut­zend mei­ner sträh­ni­gen blon­den Haare aus und sammle sie in mei­nem Mund – eine lang­wie­rige und ekel­er­re­gende Arbeit. Bald habe ich so viele Haare zwi­schen den Lip­pen, dass sie her­un­ter­zu­fal­len begin­nen, wenn ich neue dazu­ste­cke. Ich nehme das Büschel in die freie Hand, lecke die Spit­zen nass und drü­cke das Bün­del noch ein­mal mit den Lip­pen zusam­men, bevor ich es lang­sam und vor­sich­tig durch den Ring ste­cke, den ich mit den Fin­gern der ande­ren Hand am äußers­ten Rand halte.

Die meis­ten Haare gehen dane­ben, doch einige drü­cken sich durch den Ring hin­durch und hän­gen nun an bei­den Sei­ten her­un­ter. Ich lasse den Ring vor­sich­tig und mit ange­hal­te­nem Atem nach oben rut­schen, bis die Haare im Ring gegen das kleine Loch in der Stein­platte gedrückt wer­den. Sie wer­den durch den Zug an der Schnur zusam­men­ge­presst, aber viel­leicht …

Ich öffne die Fin­ger, spurte los, rut­sche dabei fast aus, werfe mich nach vorn, und in dem Moment, in dem ich auf dem Boden auf­komme, ertönt ein tro­cke­ner, har­ter Knall, und der Fels bebt. Das fol­gende Don­nern ist lau­ter als alles, was ich je im Leben gehört habe, den Unter­gang von Atlan­tis ein­ge­schlos­sen.

Ich richte mich auf. Meine Knie schmer­zen, ich bin genau auf den Ste­cken der Köni­gin gefal­len, und die Dor­nen haben sich mir in die Haut gegra­ben.

Ich höre Schritte. Schnell drü­cke ich mich an die Fels­wand. Eine Wache tritt in das Gewölbe und betrach­tet die Stein­platte. Im Licht der Fackel sehe ich nun die gewal­ti­gen Seile, die sie in der Luft gehal­ten hat­ten. Die Wache spuckt aus und ver­lässt die Höhle. Ich lasse einige Zeit ver­ge­hen und folge ihr dann vor­sich­tig.

Die Lehm­stadt liegt fried­lich im Ster­nen­licht. Vor der Höhle schla­fen die Fei­ern­den ihren Rausch aus. Es gab ein Fest­mahl – ich geneh­mige mir ein paar Bis­sen von den Res­ten.

Gut, dass ich mir den Weg gemerkt habe. Unbe­merkt schlei­che ich an den Wachen vor­bei in den nied­ri­gen, aus Lehm erbau­ten Palast, gehe einem Schnar­chen nach und ent­de­cke den Zere­mo­nien­meis­ter. Der Alte hat eine hüb­sche junge Frau im Arm und liegt nackt auf Palm­blät­tern. Meine Klei­dung finde ich in einem Schilf­korb. Doch mein Schwert ist nicht hier. Ich ent­de­cke es in den Gemä­chern von König und Köni­gin – auch sie im tie­fen Schlaf. Eine Stimme in mir schreit nach Ver­gel­tung, aber gleich­zei­tig ist mir klar, dass sie in mir, dem Frem­den, den idea­len Sün­den­bock sahen. Ich war ein­fach nur zur fal­schen Zeit am fal­schen Ort.

Die Befrie­di­gung mei­ner Rache­ge­lüste würde mich nur erneut in Gefahr brin­gen und wei­tere Gewalt her­auf­be­schwö­ren.

Beim Hin­aus­ge­hen ent­de­cke ich die Maske der Köni­gin, mit der sie mich – sicher­lich ohne Wis­sen des Königs – besucht hat. Ich setze meine Klinge nahe der Spitze an und zer­schneide sie mit einer laut­lo­sen glei­ten­den Bewe­gung in zwei Hälf­ten.

Im Licht der Sterne wan­dere ich auf das ferne, schnee­be­deckte Gebirge zu, mar­schiere ohne Pause, bis mich meine Kräfte ver­las­sen, weg von den bei­den ver­fein­de­ten Stadt­staa­ten, weg von der gewal­ti­gen Fel­sen­platte, die jetzt dar­auf war­tet, wie­der hoch­ge­wuch­tet zu wer­den von schweiß­glän­zen­den Män­nern, um neuen Gefan­ge­nen einer fürch­ter­li­chen Ner­ven­fol­ter aus­zu­set­zen und unwei­ger­lich den Tod zu brin­gen, weg vom König, der erstaunt sein wird, dass sich unter der Stein­scheibe keine blu­tige, brei­ige Masse fin­det, und weg natür­lich von der Köni­gin, die einen gewal­ti­gen Schreck bekom­men wird, wenn sie ihre zer­schnit­tene Maske ent­deckt. Den Dor­nen­stock habe ich dazu­ge­legt. Viel­leicht leis­tet er ihr noch ein­mal gute Dienste.