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♫ Back Into the Magma ♫


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Ich betrete den Korridor, der zu den riesigen Wetterkristallen führt. Die Erde bebt. Menschen laufen und rufen voller Panik und Todesangst durcheinander – nicht nur in meinen Ohren, auch in meinem Geist höre ich ihre Schreie gellen.

Mich beherrscht ein einziger Gedanke: Ich muss die großen Kristalle deaktivieren! Mit ihnen wollten die Geistmeister das Wetter beeinflussen, aber jetzt sind sie außer Kontrolle geraten. Ein dunkler, schrecklicher Donner ertönt, den ich im ganzen Körper spüren kann. Wie von einer Götterfaust werde ich zu Boden geschmettert. Es war ein irrwitziger Plan, die Kristalle dafür benutzen zu wollen, die Zeit anzuhalten! Das ganze Land versinkt im Meer: Die Halle der Kristalle kippt langsam zur Seite weg, und der Korridor wird zu einem bodenlosen Schacht. Seine Wände ragen vor mir auf. Ich ziehe mich an den Steinplatten hoch und ducke mich vor herabfallenden Trümmern weg. Wasser dringt ein, von allen Seiten. Blitze durchzucken die Halle. Die mächtigen Kristalle bäumen sich auf gegen die Fluten und bringen in ihrem Todeskampf das Meer zum Brodeln.

In meinem Geist hallen die Entsetzensschreie Millionen Sterbender wider. Meine Mutter, meine Schwester Nete – ihre Präsenz flackert in meinem Geist noch einmal hell auf, bevor sie verlischt. Der Verlust lässt alles in mir dumpf und taub werden.

Immer mehr Wasser strömt in die Halle. Das steinerne Gewölbe ist bereits tief ins Meer versunken, und die Luftblase, die sich darin gebildet hat, wird mehr und mehr von den eindringenden Fluten verschlungen. Soll ich aufgeben? Nein! Etwas Unbekanntes in mir verleiht mir Kraft. Ich will weiterleben, höherklettern, den Wassermassen entkommen, doch eine umstürzende Säule zerschmettert mir das linke Bein. Ein stechender Schmerz raubt mir den Atem. Ich bin eingeklemmt und werde ertrinken. Jetzt gibt es nur noch eins, das mir bleibt …