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Coup tout-fou

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Ich betrete den Kor­ri­dor. Die magi­schen Worte »Sesam öffne dich« haben mir den Zugang ver­schafft. (Na gut, doch wohl eher die rich­tige Zah­len­kom­bi­na­tion für die Zugangs­si­che­rung.) Der enge Gang wei­tet sich bald, und die Schatz­höhle der 40 Räu­ber liegt vor mei­nen Füßen. (Oder bes­ser gesagt die Asser­va­ten­kam­mer der PD Olden­burg.) Ich schaffe so viel Gold, wie ich tra­gen kann, zu mei­nen drei Eseln. (In Wirk­lich­keit sind es sicher­ge­stellte Falsch­geld­bün­del, und, na ja, ich schaufle sie in die Ein­kaufs­tüte, die ich dabei habe.) Als sich meine Frau spä­ter von ihrem Schre­cken und Erstau­nen erholt hat, will sie die Gold­stü­cke zäh­len. (Schön wärs, aber mein Mann hält mir eine Moral­pre­digt, die sich gewa­schen hat, macht mich zur Schne­cke und lässt mich die Blü­ten noch in der glei­chen Nacht wie­der zurück­brin­gen. Ich soll ihm keine Mär­chen erzäh­len und mein Geld auf ehr­li­che Weise ver­die­nen. Also doch wie­der in die Poli­zei­di­rek­tion put­zen gehen …)
 

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