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Das Titelbild zeigt eine runde Fantasie-Weltkarte, versehen mit surrealen, detailreichen Gebäuden und Figuren, die in organischen, fließenden Formen integriert sind, umgeben von weiteren architektonischen Elementen auf hellem Hintergrund.

♫ Xerox Maxixe ♫


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Ich betrete den Kor­ri­dor. Das Herz schlägt mir bis zum Hals. Immer wie­der stelle ich fest: Bloße Geschich­ten über Kor­ri­dore, Gemälde, Fotos und Filme von ihnen las­sen mich kalt, aber tat­säch­lich dort zu sein und die Archi­tek­tur kör­per­lich zu spü­ren – das ist es, was mei­nen Puls beschleu­nigt und meine Haut pri­ckeln lässt!

Hier emp­fan­gen mich außer­ge­wöhn­li­che, ein­zig­ar­tige Kor­ri­dore, so wie es auch die Gebäude, die Schlös­ser, Tem­pel, Wohn­höh­len und Vil­len kein zwei­tes Mal gibt in der Welt, an Orten, die in mei­nen Ohren einen beson­de­ren Klang besit­zen:

 

Hier haben sich obses­sive Visio­näre ihre Luft­schlös­ser erbaut, oft heim­lich und meist über Jahr­zehnte hin­weg. Ich betrete stein­ge­wor­dene Lebens­werke – und die Anstren­gun­gen der wei­ten Reise, der Jet­lag, all das ist in die­sen Momen­ten wie weg­ge­wischt.

Stau­nend bli­cke ich mich um. Es sind Bau­werke, die Träu­men oder auch Alp­träu­men ent­sprun­gen zu sein schei­nen:

 

Bei den meis­ten Besu­chen nehme ich mir die Zeit, in einem der meist kunst­voll aus­ge­stal­te­ten Flure und Gänge, die bis in die kleins­ten Details die Hand­schrift ihrer Erbauer tra­gen, eine Zeich­nung anzu­fer­ti­gen, inspi­riert von den star­ken Gefüh­len, die diese Phan­tas­ti­sche Archi­tek­tur in mir aus­löst. Mit die­sen Skiz­zen schmü­cke ich die Gänge in den Kel­ler­ge­wöl­ben, die ich seit über drei­ßig Jah­ren heim­lich unter mei­nem Anwe­sen aus­schachte und stän­dig erwei­tere, Kor­ri­dor um Kor­ri­dor.