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Kxax Can Wait

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Ich betrete den Kor­ri­dor. Auch hier ist nie­mand. Nun habe ich alle Gänge abge­sucht, und es ist tat­säch­lich kei­ner mehr am Leben: von uns nicht und nicht von den Frem­den, die mit dem Schiff gekom­men sind, um sich der Frage zu stel­len.

Ihr Schiff, spüre ich, hat sich in Bewe­gung gesetzt. Es hat nach sei­ner Besat­zung geru­fen, und als es keine Ant­wort hörte, hat es sich selbst auf den Weg gemacht. Mich hat es nicht bemerkt.

Dem letz­ten der Frem­den habe ich die Frage stel­len kön­nen! Ich, der jüngste von uns allen. Zum ers­ten Mal. Es ist ein noch grö­ße­res Glücks­ge­fühl, als uns Spröss­lin­gen pro­phe­zeit wurde. Ich werde noch lange davon zeh­ren kön­nen, auch wenn die Gegen­frage aus­blieb. Viel­leicht hat meine Gabe zu schnell gewirkt, war der Fremde fra­gi­ler, als ich dachte. Aber auch so fühle ich mich bereit, in die Fuß­stap­fen mei­nes toten Leh­rers zu tre­ten und die Frage hin­aus in den dunk­len, kal­ten Ozean zwi­schen den Ster­nen zu tra­gen, zu all denen dort, die ohne es zu ahnen viel­leicht schon seit Urzei­ten dar­auf war­ten, die Frage gestellt zu bekom­men.

Es ist noch ein wei­te­res Wesen an Bord. Kei­nes aller­dings, das die Frage ver­ste­hen würde: ein Vier­bei­ner, etwa so groß wie ich, doch hat es Angst vor mir. Ich werde mich ihm sehr behut­sam nähern. Viel­leicht kön­nen wir uns mit­ein­an­der anfreun­den. Ich weiß nicht, wie lange es dau­ern wird, bis das Schiff sei­nen Hei­mat­ha­fen erreicht und ich wie­der die Frage stel­len kann: Es wäre schön, auf der Reise nicht ein­sam sein zu müs­sen.