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Once Under a Vast Sky
Ich betrete den Korridor und gelange in die große Höhle. Hier zieren Zauberbilder die Felswände unserer Heimat. Auf unserer Flucht vor einem wilden Bären haben wir uns in den Kalkkorridoren verirrt und hier ein neues Leben begonnen, bis wir schließlich vergaßen, was Sonnenlicht ist. Das ständig herabtropfende Wasser sickert in unsere Träume. Wir ernähren uns von den hier im Dunkel wachsenden Pilzen, schlafen auf nacktem Fels und erzählen unseren Kindern Märchen von sagenhaften Tieren und Pflanzen, die beginnen mit: »Einst unter einem weiten Himmel …«
Goldklumpen und Kristalle säumen unseren Weg, aber sie interessieren uns wenig. Wir suchen, seit vielen Generationen, den Höhlenausgang. Freiheit ist das kostbarste Gut, werden unsere Ältesten nicht müde zu wiederholen – so, wie es schon ihre Ältesten getan hatten.
Ich schreibe im Phosphorlicht der Fäulnisbakterien Zauberbilder an die Wände, male okkulte Worte wie Wegzeichen auf den Boden unserer Schlafstatt. Doch bin ich der Letzte, der sie erkennen kann: Schon lange haben unsere Neugeborenen weiße Häute über den Augen und entwickeln ein überaus scharfes Gehör.