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Wohin keine Türen füh­ren

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Ich betrete den Kor­ri­dor. Es hän­gen Gemälde an den Wän­den zwi­schen den Türen, doch die Bil­der sind groß und rei­chen bis auf den Boden, wäh­rend die Türen in Augen­höhe hän­gen und gol­dene, geschnitzte Rah­men haben. Hier bin ich rich­tig. Vol­ler Vor­freude betrete ich eins der Gemälde, das eine weite und hüg­lige Land­schaft zeigt, in der eine kleine Herde Gua­na­kos wei­det. Keine Anzei­chen einer Zivi­li­sa­tion. Der Wind streicht mir durchs Gesicht, das Pam­pas­gras kit­zelt unter den nack­ten Füßen. Keine Die­len, Gänge, Gale­rien, Kata­kom­ben, Zim­mer­fluch­ten und Flure mehr – end­lich. Ich wan­dere in Rich­tung der fer­nen schnee­be­deck­ten Berge, bis ich nur noch ein klei­ner Punkt vor den bewal­de­ten Hän­gen bin und schließ­lich ver­schwinde, als habe es mich nie gege­ben.

 

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