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Horridoh
Ich betrete den Korridor, den die auf Pfähle gespießten Häupter meiner unglücklichen Vorgänger auf dem Weg zum Schloss bilden. Will ich die Hand der Königstochter erringen, so muss ich mich vor ihr verstecken können, ohne dass sie mich aufspürt. Doch ihr Zauberspiegel entdeckt jeden noch so entlegenen Unterschlupf.
Eine Chance habe ich. Mein Freund der Fuchs gräbt mir heimlich einen unterirdischen Gang bis direkt unter ihren Thron. Hier hocke ich und höre sie bald darauf böse fluchen, denn diesmal kann ihr Zauberspiegel mein Versteck nicht zeigen. Zeternd zerschlägt sie ihn.
Nun könnte ich triumphierend hervorkommen und meinen Lohn einfordern, das Mädchen heiraten und an ihrer Seite über das Land herrschen. Mein Freund der Fuchs sieht mich traurig an. Und da wird mir klar, dass ich Besseres zu tun habe als mein Leben mit einer ebenso herrischen wie selbstverliebten Prinzessin zu verbringen, die immer gleich alles kurz und klein schlägt, was ihr nicht zu Willen ist.
Und so wurde ich am Ende zum Wanderer zwischen den Welten, dem die Menschen und ihre Launen suspekt sind und der sich verlässliche Freunde lieber unter den Tieren sucht.