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Jolt
Ich betrete den Korridor normalerweise zuerst in meiner Vorstellung, dann lasse ich die Tat folgen. So, wie ich immer zuerst in Gedanken vorformuliere, was ich dann zu Papier bringe.
Heute aber mache ich das Ganze mal umgekehrt. Also: Erst die Tat, dann das Nachdenken darüber – schließlich heißt es ja auch Nach- und nicht Vordenken.
Überraschenderweise stellt sich heraus, dass ich das Nach- ebenso wie das ständige Vorwegdenken genauso gut weglassen kann. Es bleibt: das reine Tun, die nackte Handlung, der pure Korridor ohne jedes gedankliche Brimborium – und eine angenehme, weiche Stille in meinem Kopf.