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♫ Voyage en car avec Que­neau ♫


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Ich betrete den Kor­ri­dor zwi­schen den über­füll­ten Sitz­rei­hen des Bus­ses und werde mich bis nach hin­ten zur Platt­form vor­ar­bei­ten. Dort werde ich einen jun­gen Nerd beob­ach­ten, der sich bei einem Fahr­gast über Ellen­bo­gen­stöße beschwert, und mich köst­lich dar­über amü­sie­ren, wie der Typ plötz­lich Angst vor der eige­nen Cou­rage kriegt und sich auf einen frei­ge­wor­de­nen Platz ver­zieht. Ich werde mich kurz dar­über lus­tig machen, dass der dünn­hal­sige Geek es wohl cool fin­det, über den Nike-Haken auf sei­nem Käppi eine Aids-Schlaufe gepinnt zu haben, und zwar kopf­über, mich dann aber ande­ren Gedan­ken zuwen­den und viel­leicht sogar – im Ste­hen und mit einer Hand in der Hal­te­schlaufe über mir – einen Blick in meine der­zei­tige Arbeits­weg-Lek­türe zu wer­fen, Exer­ci­ces de Style – manie­rierte bel­le­tris­ti­sche Etü­den, ver­mute ich und werde ich bestä­tigt fin­den.

Spä­ter werde ich den Freak wie­der­ge­se­hen haben, wie er sich von einem Kol­le­gen den Fin­ger auf die Brust legen und maß­re­geln ließ. Aber da das alles nicht wirk­lich erwäh­nens- oder auch nur erle­bens­wert ist, werde ich den Bus heute vor­bei­fah­ren las­sen und mich der Abwechs­lung hal­ber mal zu Fuß auf den Weg in die rue Sébas­tien-Bot­tin 5 gemacht haben.