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Das Titelbild zeigt einen Flur mit brennenden Wänden und schmelzenden Gemälden. Der Boden ist eine flüssige, glühende Masse, in der eine Person oder Statue mit erhobenen Armen versinkt. Am Ende des Flurs steht eine weitere Person im hellen Türrahmen.

♫ Mag­ma­to­ge­nous Music (Mulciber’s Horns) ♫


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Ich betrete den Kor­ri­dor, der anfangs einen etwas wil­den, expres­sio­nis­ti­schen Ein­druck auf mich macht und mich an van Goghs Kor­ri­dor des Saint-Paul-Asyls in Saint-Rémy erin­nert. Doch bereits wenige Augen­bli­cke spä­ter beginnt er zu schmel­zen, und es zer­läuft alles wie in einem Gemälde von Dalí. Zuerst sind es die Ölbil­der an den Wän­den, die lang­sam her­un­ter­trop­fen. Dann wei­chen auch die Türen auf, ver­lie­ren ihre Kon­sis­tenz und flie­ßen zäh in den Kor­ri­dor. Ich dage­gen, der ich flie­hen will, bloß weg von hier, wo sich alles auf­zu­lö­sen scheint!, ver­liere zuse­hends meine Bewe­gungs­fä­hig­keit, und mein Kör­per ver­steift und ver­fes­tigt sich. Noch kann ich mit letz­ter Kraft einen Arm aus­stre­cken, doch schon bin ich erstarrt und zu Stein gewor­den. Lang­sam ver­sinke ich in der amor­phen Masse, die bis vor weni­gen Augen­bli­cken eine prä­sen­ta­ble Bil­der­ga­le­rie in Vene­dig gewe­sen ist.

Spä­ter ein­mal, nach Jahr­hun­der­ten, wird man mich aus dem Meer fischen und für eine antike Sta­tue hal­ten, deren ent­setz­ten Gesichts­aus­druck ein alter namen­lo­ser Meis­ter beson­ders gut getrof­fen hat.