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Das Titelbild zeigt eine Grabkammer mit einer liegenden Statue eines ägyptischen Pharaos und mehreren brennenden Fackeln an den Wänden. Ein digitaler Button in der oberen linken Ecke zeigt ein Piktogramm einer weiteren Fackel.

♫ Moravec’s Para­dox ♫


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Ich betrete den Kor­ri­dor und erleuchte mit mei­ner Fackel die nied­ri­gen Gewölbe. Als Talis­man habe ich die uralte »Schrift der ver­bor­ge­nen Kam­mer« dabei. Die Zeich­nun­gen an den Wän­den sind ver­blasst, aber sonst voll­stän­dig erhal­ten. Ich suche die Pha­rao­nen­kar­tu­sche. Sie muss hier irgendwo sein. Ich ent­zif­fere »Seht meine Werke, Mächt’ge, und erbebt!« Ozy­man­dias? Aber das Grab von Ram­ses dem Gro­ßen wurde hier im Tal der Könige doch schon längst gefun­den! Viel­leicht liegt hier einer sei­ner Söhne.

Meine Über­le­gun­gen wer­den unter­bro­chen: Ein dump­fer Laut lässt mich und meine ägyp­ti­schen Hel­fer her­um­fah­ren. Der Boden unter uns erzit­tert. Die gigan­ti­sche Stein­platte, über deren Zweck wir beim Aus­schach­ten noch gerät­selt haben, ist hin­ter uns her­un­ter­ge­glit­ten. Der Zugang ist ver­schlos­sen. Selbst mit Dyna­mit kämen wir hier nicht mehr her­aus.

Meine Hel­fer sin­ken nach kur­zer, ver­zwei­fel­ter Panik wim­mernd zu Boden. Ich jedoch schreite voran. Eine unge­öff­nete Gruft, die den Grab­räu­bern der letz­ten Jahr­tau­sende ent­gan­gen ist – und ich bin der Ent­de­cker! Solange die Atem­luft noch aus­reicht, will ich in Erfah­rung brin­gen, ob die Grab­bei­ga­ben tat­säch­lich unbe­rührt sind. Viel­leicht bekomme ich die erhoff­ten Schätze noch mit mei­nen eige­nen Augen zu sehen, bevor meine Fackel für immer ver­lischt.