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The Progress Bar Anthem
Ich betrete den Korridor: Er ist lang, schmal und gerade und endet auf der anderen Seite des Bildschirms – eine Sackgasse, durch die ich mich aufreizend langsam hindurchbewege und sie dabei wie eine Flüssigkeit ständig weiter ausfülle, von links nach rechts. Während ich das tue, sind Augen auf mich gerichtet, tausende, zehntausende, ach was: Millionen von Augen starren mich an und hoffen, dass ich endlich das Ende des Korridors erreiche, um endlich, mitsamt Korridor, zu verschwinden und dem Eigentlichen Platz zu machen, das sie ersehnen.
(Ah, tut das gut, eure volle Aufmerksamkeit zu besitzen. Ich fühle mich wie auf einem Laufsteg. Sehen Sie nur, wie ich tänzle, mich in den Hüften wiege, tripple, ungeniert meinen Hintern schwenke, schwerelos vorangleite, im Schritt zögere, mich fast ein wenig rückwärts zu bewegen scheine, um dann kurz schneller zu werden, dann jedoch wieder verharre. Ich kriege euch alle, eure Blicke kleben an mir, eure Gedanken feuern mich an, beschwören mich, flehen verzweifelt. Bald gehörst auch du zum unabsehbaren Heer von Menschen, die auf Fortschrittsbalken starren!)