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Innri ljós

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Ich betrete den Kor­ri­dor und ent­spanne tief. Meine Augen sind geschlos­sen, ich atme lang­sam und gleich­mäßig. Lasse den Kör­per schwer wer­den, lasse los, lasse die Gedan­ken zie­hen. Fokus­siere die Auf­merk­sam­keit auf einen Punkt hin­ter der Stirn zwi­schen den Augen­brauen. Gestatte Bil­dern, Ideen und Vor­stel­lun­gen, die dort viel­leicht auf­tau­chen, sich auf­zu­lö­sen. Ruhe mit einer gelas­se­nen Auf­merk­sam­keit im Drit­ten Auge und lasse auch alle Erwar­tun­gen los.

Hier beginnt der Weg. Hier zeigt sich das wahre Wesen. Spüre die Prä­senz. Der gestalt­lose Kor­ri­dor führt tief hin­un­ter, hin­ein. Hin­auf und hin­aus. Ohne an Raum und Zeit gebun­den zu sein. Form­los.

Hier spru­delt die unbe­wegte Quelle, hier wohnt unser nicht­lo­ka­les Zuhause, dies ist die Essenz allen Seins und Wer­dens.

Spüre, wie die krea­tive Kraft, die Mul­ti­ver­sen um Mul­ti­ver­sen erschafft, Geist und Kör­per erfüllt und flir­rend in allen Zel­len, Gefüh­len und Gedan­ken vibriert. Erlebe das innere Leuch­ten, das allem sich Erschaf­fen­den inne­wohnt, erkenne, wie es sich in allen Facet­ten in Indras Netz wider­spie­gelt, mul­ti­pli­ziert, gegen­sei­tig berührt und ver­stärkt. Spüre die Freude! Spüre die über­schäu­mende Freude und das unge­heure Poten­zial. Ja, ich erin­nere mich. So fängt alles an.

Ich betrete den Kor­ri­dor.

 

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