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Happy Happy Bir­th­day

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Ich betrete den Kor­ri­dor, betä­tige den Licht­schal­ter und sehe mich über­rascht einer gan­zen Schar von Freun­den gegen­über, die mit Luft­schlan­gen wer­fen, in Trö­ten bla­sen und »Happy Bir­th­day!« rufen. Peter der Pein­li­che hat sogar ein bun­tes Papp­hüt­chen auf dem Kopf. Ich mache gute Miene zum bösen Spiel, stoße mit dem Sekt­glas, das sie mir in die Hand drü­cken, mit allen an und ant­worte auf die Frage, wie alt ich denn nun werde, augen­zwin­kernd mit »Immer jün­ger natür­lich, immer jün­ger«.

Sie blei­ben bis gegen null Uhr. Irgend­wie hab ich mich mit der gan­zen Sache nicht so rich­tig wohl gefühlt. Und tat­säch­lich: Beim mit­ter­nächt­li­chen Blick in meine Urkun­den­mappe mit den vor­läu­fi­gen Ren­ten­be­schei­den stelle ich fest, dass sie sich geirrt haben. Mein Geburts­tag ist erst heute. Es ist noch ein Rest Sekt im Glas. Ich hebe es und proste mir zu.