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Das Titelbild zeigt eine unruhige schwarz-weiße Linienzeichnung eines gewundenen Tunnels mit farbigen blauen und roten Punkten und einer kleinen menschlichen Figur am Ende des Gangs. Ein digitaler Button zeigt einen Bogen und die Wörter ARC, HET, YPE.

♫ Fores­ha­dows ♫


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Ich betrete den Kor­ri­dor. Und, selt­sam, aus irgend­ei­nem Grunde steht mir plötz­lich das Arche­ty­pi­sche der Situa­tion vor Augen – als würde ich mich und meine Situa­tion von außen sehen:

Ich – der selbst­be­wusste, reflek­tie­rende Mensch, das car­te­sia­ni­sche, sou­ve­räne Ego, sich getrennt von der Welt füh­lend und han­delnd, sie durch­den­kend und pro-aktiv.

Das Hin­ein­kom­men – als Geburts­vor­gang und gleich­zei­tig wil­lent­li­che Ent­schei­dung für ein Vor­an­kom­men, für Fort­schritt und Ent­wick­lung. Mit­schwin­gend hier der Erkennt­nis­drang des Men­schen, die Lust aufs Aben­teuer, die unstill­bare Neu­gier und der uner­schro­ckene For­scher­geist, der neue Räume durch­mes­sen und den Herr­schafts- und Wis­sens­be­reich aus­deh­nen will bis an die Grenze des Mach- und Denk­ba­ren.

Der Kor­ri­dor – als Geburts­ka­nal, Durch­gangs­sta­tion, Lebens­weg und Öff­nung in die Mög­lich­kei­ten der Wahl: Türen zwei­gen ab und füh­ren in neue Räume, neue Gänge, neue Räume, neue …

Die Vision, die mich so über­ra­schend und unwill­kür­lich über­mannt hat, bricht ab. Ich stehe in einem Kor­ri­dor. Er ist stau­big, lieb­los ein­ge­rich­tet, schlecht gelüf­tet und düs­ter. Auf einem Sims ein über­quel­len­der Aschen­be­cher. Es stinkt nach kal­tem Rauch. Nase­rümp­fend ergreife ich die Flucht.