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Prä­lu­di­crum und Fuge d‑Moll (Exc)

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Ich betrete den »Kor­ri­dor« und leite damit den Höhe­punkt der »Flucht« ein. Dux und Comes sind vor­ge­stellt, das Kon­tra­sub­jekt expo­niert, und nun eilen meine Fin­ger über die Manuale, hüp­fen meine Füße über das Orgel­pe­dal, um in der unum­gäng­li­chen Eng­füh­rung die Fuge zu ihrer Kli­max zu brin­gen, wor­auf­hin sie nach dem letz­ten Ton des Stret­tos noch lange in der Kathe­drale wider­hallt.
Lang­sam und mit einem gewis­sen Stolz drehe ich mich um und bli­cke nach unten ins Kir­chen­schiff. Es ist nie­mand mehr da. Die Gemeinde hat sich bereits, wie der Nach­hall der letz­ten brau­sen­den Orgel­klänge, in alle Winde zer­streut.

 

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