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Holdið er veikt
Ich betrete den Korridor torkelnd. Zu viel getankt. Stört sich in den Darkrooms keiner dran. Ich am wenigsten. Weil’s hier allen eh nur um Körper, Lust und Trieb geht. Ein berauschendes Gefühl von Macht, jemand anderen einfach gebrauchen zu können und gleichzeitig selbst benutzt zu werden! Nackte Gier. Stärker, viel stärker als meine Sorge, durch diese irrsinnig wilde Kraft, die in mir wütet, Rena-Ida zu verlieren, meine große Liebe.
Es sind die düstersten Katakomben der Seele, aus denen dieser Ruf kommt, der alles andere übertönt.
Rena-Ida. Wieso fällt sie mir gerade jetzt ein? Ich hatte die Hoffnung, sie, die von alldem nichts weiß, könne mich retten. Aber das kann wohl niemand. Nicht mal ich selbst, wenn es mich am Ende in den Abgrund reißt. Die Lust am Untergang, bei der ich mich am lebendigsten fühle, verschafft mir das letzte, grimmige Hochgefühl: der Welt den Stinkefinger entgegenzurecken. Nur das lässt mich noch weitermachen. Ich müsste wahnsinnig sein, es aufzugeben.