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♫ Ritmi monovocalici ♫
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Ich betrete den Korridor, den meine Kameraden durch die fetten Bände von Douglas Hofstadter gefressen haben. Sie haben eine Stelle entdeckt, in der die sonetti monovocalici Guiseppe Varaldos zitiert werden. Endlich wieder sattfressen!
Im Roman Anton Voyls Fortgang, der auch in seiner deutschen Übersetzung kein einziges E enthält, bin ich letzthin nämlich inmitten rauer Mengen Zellulosemehls stark abgemagert – bis mir endlich klarwurde, dass ich für mein leibliches Wohl offenbar dringend E’s benötige und andere Vokale offenbar nicht verstoffwechseln kann.
Nun gibt es hier, dank meiner Bücherwurm-Kumpane, ein echtes Festessen für mich: Varaldo hat nämlich seine Nacherzählung von Dantes Inferno in Sonettform sozusagen mit Vitamin E vollgepumpt!
Er, Exzellenz, den Kenner gerne Legende nennen
(der beste, der je lesenswerte Verse gesetzt),
entdeckt, versteckte Erdfesten betretend, entsetzt
den Schrecken der Helle, verheerendes Brennen.
Etc., endet Genre-entsprechend erhebend:
… sehnend fern segnende Sterne erkennen.
Mmh, echt lecker!

