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Das Titelbild zeigt ein Wohnzimmer mit Bücherregal, Sofa, Holztisch und zwei großen Fenstern, eines zeigt tagsüber Bäume, das andere nachts den Eiffelturm und den Vollmond.

♫ Von­lenska ♫


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Ich betrete den Kor­ri­dor und schließe die Tür hin­ter mir. Tau­send Gefah­ren muss ich über­win­den, bis ich zu dir kom­men kann. Aber jetzt bin ich in Sicher­heit. Du hast hier kein Fern­se­hen*, kein Radio**, kein Tele­fon***. Wenn ich die Uhr­zeit wis­sen will, muss ich in den Spie­le­schrank oder hin­ter die Foto­bände im Regal schauen. Auch dann ist nicht sicher, wel­che Zeit deine Uhr gerade zeigt.

Du hast alle Zeit der Welt für mich, fast immer gute Laune, trös­tende Worte von Fall zu Fall und manch­mal rich­tig nette Leute zu Besuch. Ich mag gerne mit dir schwei­gen, und wenn mein Herz über­voll ist, bist du die auf­merk­samste Zuhö­re­rin der Welt.

Dein Tee ist der wohl­schme­ckendste, das muss an dir lie­gen und dei­nem Wupp. (»Wupp« nann­ten wir da, wo ich auf­ge­wach­sen bin, das Ziel beim Ver­steck­spie­len und die neu­trale Zone beim Fan­gen.) Und immer scheint die Sonne her­ein. Oder der Mond.

Und doch – warum? – treibt es mich immer wie­der auf die Straße, ins Leben zurück. Du magst es gelas­sen hin­neh­men, aber ich: ver­stehe mich selbst nicht mehr.

* das tumbt

** das plärrt

*** das schrillt